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SPRUNGBRETT - ERFOLGSGESCHICHTEN

Eine Erfolgsgeschichte aus Berlin Neukölln / 2018

„Sprungbrett“ ist ein Angebot, das sich an Arbeitsuchende mit multiplen Vermittlungshemmnissen richtet, um ihnen neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen (Siehe auch Informationen zum Projekt in der Rubrik Angebote). Nachfolgend werden Geschichten von vier sehr unterschiedlichen Personen erzählt, denen „Sprungbrett“ wieder in Arbeit verholfen hat und somit als Erfolg gelten. Die Personen und ihre Schicksale sind real, die „Vornamen“ aber sind aus Datenschutzgründen und der besseren Lesbarkeit halber von uns erfunden…

Kurt (59 Jahre alt) von Beruf Diplomingenieur für Elektrotechnik und Wirtschaftsinformatik.

Als Kurt zu uns kam, lag schon ein bewegtes Leben hinter ihm. Viele Jahre war er für ein großes Unternehmen tätig und hatte dann einen Sprung in die Selbständigkeit gewagt. Den hohen Belastungen war Kurt bald nicht mehr gewachsen. Ein „Burn out“ schoss ihn schließlich aus der Bahn und mit seiner Firma war es vorbei. Alle Versuche, wieder in Arbeit zu gelangen, schlugen fehl und so landete er in Hartz IV.

„Sprungbrett“ betrachtete er von Anfang an als Chance, um aus dieser miserablen Lage wieder heraus zu kommen. Im Coaching wandte sich Kurt mit Interesse aufgezeigten Alternativen und Perspektiven zu. Sein unbestrittenes Fachwissen und seine ausgeprägten Kommunikationsfähigkeiten öffneten ihm die Türen in eine Tätigkeit als Dozent in der Erwachsenenbildung. Nach Unterzeichnung seines Anstellungsvertrages bei einem großen überregional tätigen Bildungsträger begann für Kurt ein neues Leben. Heute sprüht er wieder vor Energie und Leidenschaft. Unter Nutzung seiner früheren Kontakte ist Kurt aktuell dabei, Netzwerke für die Industrie und Handelskammer sowie für die Handwerkskammer Berlin zu knüpfen…

Veit (38 Jahre alt) von Beruf Metzger.

Als alleinerziehender Vater von 2 Kindern nahm Veit nur in „Teilzeit“ am „Sprungbrett“ teil. Einen rechten Sinn wollte er darin nicht erkennen. Er hatte schon mehrfach die Erfahrung, gemacht, dass er mit dem Zeitaufwand für die Betreuung seiner Kinder verbundenen Einschränkungen keine Anstellung als Metzger mehr erhalten würde. Alternativen hatten in zuvor nicht interessiert.

Im „Sprungbrett“ kam er aber mit Berufsfeldern aus der Lagerwirtschaft und Logistik in Berührung. Das weckte Veits Interesse. Nach einer Gabelstaplerausbildung und dem Erwerb von Kenntnissen für Arbeiten im Lager startete Veit in eine betriebliche Erprobung bei einen Groß- und Einzelhandelsunternehmen. Und das mit Erfolg. Im November hielt Veit stolz seinen neuen Arbeitsvertrag als Kommissionierer und Verkäufer in den Händen…

Gisela (57 Jahre alt) von Beruf Maschinenschlosserin.

Gisela ist in Polen geboren und aufgewachsen. Seit 17 Jahren lebt sie in Deutschland. Ihre Kenntnisse der deutschen Sprache sind unzureichend und auf dem Arbeitsmarkt konnte sie nicht „Fuß fassen“. Das „Sprungbrett“ bot Gisela unerwartet neue Kommunikationsmöglichkeiten und so verbesserten sich nach und nach auch ihre deutschen Sprachkenntnisse.

Gisela sah sich im Berufsfeld HOGA (Hotel- und Gastgewerbe) um und nutzte die Gelegenheit zum Probearbeiten in einer Küche. Das lief so gut für sie, dass es im Oktober 2018 zu einer Anstellung als Küchenhilfe mit 25 Std/ Woche kam. Wie stolz war Gisela in dem Moment als ihr der Arbeitsvertrag übereicht wurde und sie damit erstmals in ihrem Leben in Deutschland über ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis verfügt…

Husni (28 Jahre alt) ohne Beruf.

Husni kam mit seinen Eltern aus Bosnien-Herzegowina nach Deutschland. Er besuchte hier die Schule und machte sein Abitur. Ein angefangenes Studium der Wirtschaftsinformatik führte er nicht zu ende Danach folgten immer wieder nur befristete Anstellung bei Discountern, zuletzt in einem Möbelhaus. All das hin und her frustrierte Husni.

Ohne berufliche Orientierung und zunehmend demotiviert gelangte Husni schließlich in das „Sprungbrett“ nach Neukölln. Hier befasst er sich näher mit dem Berufsfeld „Lagerwirtschaft und Logistik“ und erwirbt dabei die Bedienberechtigung für Gabelstapler. Sein Abstecher in die Lagerwirtschaft mündet schließlich im November 2018 in einer Festanstellung als Kommissionierer bei einem Getränkehändler. Über den unbefristeten Anstellungsvertrag ist Husni ist froh und glücklich. Er macht sich Gedanken über sein weiteres berufliches Fortkommen, das er sich gut in der Lagerwirtschaft und Logistik vorstellen kann…

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