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Nach Obdachlosigkeit zurück ins Leben…

Eine Erfolgsgeschichte aus Berlin Spandau / 2018

Im März 2018 meldete sich „Oskar“ (wir nennen ihn einfach einmal so) bei der GBB in Spandau. Das Jobcenter hatte ihn so zu sagen als „letzte Chance“ in das „sozialintegrative Einzelcoaching“ (SinCo) eingewiesen.

Oskar war zu diesem Zeitpunkt „ganz unten“ angelangt. Wegen wiederholt schwerer Verstöße von Oskar gegen seine „Mitwirkungspflicht“ hatte das Jobcenter sämtliche Zahlungen an ihn eingestellt. Lebensmittelgutscheine bildeten nun Oskars „Lebensgrundlage“.

Schwer wogen Oskars Alkohol und Drogenexzesse. Saufereien mit Kumpanen ersetzten frühere Tagesabläufe und ließen Oskar immer tiefer sinken. Letztlich verlor er sein Zimmer im „betreuten Wohnen“ und war auf einmal nicht mehr krankenversichert. War es das jetzt oder gab es noch einen Ausweg?

Zunächst verhalf die GBB Oskar wieder zu einer Bleibe in einer Notunterkunft. Damit war Oskar zugleich auch wieder krankenversichert.

Mit Hilfe der Suchtberatungs- und Drogenhilfestelle begann Oskar mit einem kalten Entzug und einer begleitenden Therapie. Die Schwere der Erkrankung und das Ausbleiben von Erfolgen im ambulanten Entzug bewirkten, dass Oskar zeitnah in stationäre Behandlung überführt wurde. Letztere brachte den Erfolg.

Nach seiner Entlassung aus der Klinik erhielt Oskar eine Wohnmöglichkeit in einer Abstinenten Unterkunft. Mit Hilfe der GBB fand Oskar einen Teilzeitjob und wurde Mitglied in einem Berliner Sportverein.

Heute reicht das Oskar aber nicht mehr. Er strebt eine Vollzeitbeschäftigung an, um aus der von ihm empfundenen Abhängigkeit vom Jobcenter weg zu kommen und eine eigene Wohnung zu beziehen….

Probearbeiten als Türöffner für einen festen Job

Eine Erfolgsgeschichte aus Berlin Spandau / 2018

Anfang 2018 wurde die GBB Spandau mit der Durchführung eines Projekts für arbeitsmarktferne Kunden des Jobcenters beauftragt.

Einer der ersten Teilnehmer war „Nguyen“, vietnamesischer Herkunft, 50 Jahre alt, ohne verwertbare Abschlüsse und Qualifikationen sowie unzureichenden Kenntnissen der deutschen Sprache…

Nguyen hatte in den letzten Jahren immer wieder als Aushilfe in Asia Imbissen in Berlin gearbeitet. Die Arbeit war hart, schlecht entlohnt und ohne jedwede Anerkennung durch die Betreiber der Buden. Oft waren es nur Saisongeschäfte, so dass Nguyen immer wieder beim Jobcenter landete. Seine Versuche, in einem „ordentlichen“ Restaurant Arbeit zu finden waren alle ohne Erfolg. Zumeist lag es an seinen mangelhaften Kenntnissen der deutschen Sprache. In einigen Fällen waren aber auch seine fehlenden EDV-Kenntnisse Grund für Absagen.

Seine Teilnahme an der Maßnahme in Spandau „erlöste“ Nguyen aus dem „Herumsitzen“ zu Hause und dem Gefühl, „überflüssig“ zu sein. Nguyen erbat Hilfe und nahm die gewährte Unterstützung dankend an. Seine Bewerbungen konnte er bald am PC schreiben und seine Sprachkenntnisse verbesserten sich.

Durch die GBB fand er Kontakt zu einem kirchlichen Arbeitgeber, der in der Bundeshauptstadt zahlreiche Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen betreibt. Rasch war für Nguyen eine Probearbeit in einer Küche eines der Krankenhäuser vereinbart. Die Arbeit machte Nguyen von Anfang an Spaß. Seine neuen „Kollegen“ und sein Chef waren mit sehr mit dem Arbeitseifer und der aufgeschlossenen Arbeit des „Praktikanten“ einverstanden. Die Wertschätzung seiner Arbeit und seiner Person, war für Nguyen Anlass, sich noch mehr in die Aufgaben seiner Probearbeit „hinein zu knieen“.

Die GBB begleitete Nguyens „Probearbeiten“ und erfuhr regelmäßig von seinen Entwicklungsfortschritten Über kurz oder lang führte dies zu seiner Festanstellung. Nguyen ist heute sehr froh über diese Entwicklung. Im Kreise seiner neuen Kollegen fühlt er sich wohl und lernt mit deren Hilfe fleißig deutsch…

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