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September 2007

Wirtschaftswoche Nr. 38 vom 17.09.2007 - Autor: A. Grosse-Halbuer
(http://www.wirtschaftswoche.de)

Richtig gute Tage

(...) Sie haben die Hauptschule abgebrochen, können nicht richtig lesen oder waren im Knast. Ihre letzte Chance: das Päd-Camp in Berlin-Neukölln. (...)

Okay, ein paar Schreiereien hat es heute gegeben. Ansonsten war es ein ruhiger Tag für das Team des Berliner Arbeitsvermittlers Michael Kafert. Mal keine Polizei, keine Prügeleien, keine Bedrohungen. An schlechten Tagen müssen sich Kaferts Leute anhören, dass sie „ihre Mutter ficken sollen“ oder dass sie „gleich was aufs Maul kriegen“. Kommt es ganz schlimm, fuchteln die Jugendlichen mit Messer oder Pistole in der Gegend herum. Einmal drohten sie gar, Kaferts Kinder umzubringen. Dabei ist Kafert ihre letzte Chance. Der Erziehungswissenschaftler, ein sportlicher Typ von 38 Jahren, das lichte Haar kurz geschoren, versucht, das vermurkste Leben seiner jugendlichen Klientel in möglichst geordnete Bahnen zu lenken. Es war seine Idee, die Sache mit dem Päd-Camp im Berliner Bezirk Neukölln aufzuziehen – eine Intensivbetreuung für die ganz harten Fälle.(...)

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