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Dezember 2010

Berliner Morgenpost vom 16.12.2010 (Autor: Brigitte Schmiemann)

Jetzt nehmen sie ihr Leben selbst in die Hand

Junge Arbeitslose inszenieren ein Theaterstück. Die Idee stammt von Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky

Samir möchte in keine Schublade gesteckt werden, er passt auch in keine. Der 19-Jährige hat Abi und ist trotzdem auf Hartz IV. Kathi will die Welt entdecken – ist aber ebenfalls auf Hartz IV. Auch Kalina will jetzt etwas erleben, endlich ihr Leben beginnen, wie sie sagt. 30 jungen arbeitslosen Neuköllnern ist vieles klargeworden. Durch ein Theaterstück und den
Mut, ihr Leben auf die Bühne zu bringen. Ein halbes Jahr intensiver Arbeit liegt hinter ihnen. Das Wort Perspektive geht ihnen immer noch nicht ganz flüssig über die Lippen. Aber sie wollen die Chancen ergreifen, die das Leben bietet. Sie träumen von einer Ausbildung, einer Weltreise, einer Familie – nicht nur auf der Bühne. (...)

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November 2010

GBB Gesellschaft für berufliche Bildung mbH
Niederlassung Berlin-Neukölln I - Maßnahme "It's Showtime"

Mein Fenster
„Das  Fenster fängt da an, wo die Fassade aufhört.“

„Mein Fenster“ – ist eine Produktion der GBB Gesellschaft für berufliche Bildung mbH in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Neukölln.

Die GBB mbH setzte die Idee, jungen künstlerisch begabten Menschen, eine Chance zur positiven Darstellung zu geben, mit Unterstützung des Jobcenters Neukölln um.
In Form von zwei Arbeitsgelegenheiten - in der Entgeltvariante und auf Basis der Mehraufwandsentschädigung - erhielten insgesamt 40 junge Menschen die Gelegenheit zu zeigen, dass sich Neuköllner nicht nur negativ darstellen können.

Seit Januar 2010 beschäftigten sich 10 Personen, die zum Teil langjährige Erfahrungen im Theaterbereich vorweisen, mit der Gestaltung und Durchführung eines Theaterstückes.
Im Juli 2010 stießen 30 junge Erwachsene auf Zuweisung des Jobcenters Neukölln dazu. Gemeinsam mit den Theaterleuten wurden Wege gefunden, das was sie bewegt und antreibt auf die Bühne zu bringen.

„30 junge Erwachsene machen sich auf eine Reise in die Vergangenheit, stellen sich der Gegenwart und erträumen sich eine Zukunft. Sie geben Einblicke und Aussichten, zeigen sich zerbrechlich oder auch hart wie Panzerglas.“

Sie haben Mut, Leidenschaft und viel Arbeit investiert. Das Ergebnis ist ein authentisches Theatererlebnis, das den Zuschauer bewegen wird.

Premiere am Montag, 13. Dezember 2010 um 20.00 Uhr in der

Evangelischen Schule Neukölln
Mainzer Str. 47
12053 Berlin (Download Flyer)

Am Donnerstag, 16. Dezember 2010 um 20.00 Uhr,
Freitag, 17. Dezember 2010 um 15.00 Uhr,
Montag, 20. Dezember 2010 um 20.00 Uhr im

Theater „Verlängertes Wohnzimmer“
Frankfurter Allee 91
10247 Berlin (Download Flyer)

April 2010

Märkische Allgemeine Zeitung vom 20.04.2010

REGIONALBUDGET: Förderung für Menschen vor Ort
Beschäftigungs- und Entwicklungshilfe geht in vierte Runde

BAD BELZIG - „Es kommt darauf an, die Haltung der Leute zu beeinflussen“, stellt Heiko Bunde klar. Er betreut Arbeitslosengeld-II-Empfänger, die trotz Ausübung einer Nebentätigkeit ihren Bedarf zur Sicherung des Lebensunterhaltes nicht decken. Ihnen soll
verdeutlicht werden, dass die Leistung der Mittelmärkischen Agentur zur Integration in Arbeit (Maia) nicht als Grundeinkommen gedacht ist. „Nicht was einem davon abgezogen wird, darf für sie ausschlaggebend sein; sondern wieviel man selbst erarbeiten kann“, so der Mitarbeiter der Gesellschaft für Berufliche Bildung Brielow.

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Potsdamer Neueste Nachrichten vom 20.04.2010

Vom Nebenjob zum Job

Regionalbudget sei Dank: Coaching-Center soll Langzeitarbeitslose fit für die Arbeit machen (20.04.10)

Potsdam-Mittelmark – Es ist ein krasses Beispiel, aber es verdeutlicht, wie sehr sich manche mit Hartz-IV eingerichtet haben: „Als wir einer Frau erfolgreich eine Stelle vermitteln konnten, stand am nächsten Tag ihr Mann vor der Tür – ebenfalls arbeitslos“, erinnert sich Heiko Bunde von der Gesellschaft für berufliche Bildung (GBB) in Beetzsee. „Er fragte, was wir uns denken und wer jetzt zu Hause kochen soll?“ Bunde schüttelt den Kopf. Für viele sei das Leben mit Arbeitslosengeld immer noch attraktiver als mit Arbeit. „Die Leute haben ihre Wohnung und sind sozial abgesichert. Für alles andere werden die Ansprüche eben zurückgeschraubt.“ Und durch Nebenjobs würden ja monatlich noch 80 bis 200 Euro herausspringen.

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